Projekt

Ein Brief, bevor ein Satz zum Auftrag wird

Capitalentains hält fest, wie Wörter über künstliche Intelligenz gebaut sind. Die Seite beginnt bei der Ausgabe und hört auf, bevor jemand sagt, was mit einer Entscheidung geschehen soll.

Auftrag

Der Auftrag ist das Lesen von Modellen, Daten und Tests. Er umfasst nicht die Betreuung einer persönlichen Angelegenheit, nicht die Prüfung einer eigenen Unterlage und nicht die Auswahl eines Werkzeugs. Wer hier liest, bleibt Leser. Es entsteht kein Mandat.

Haltung

Ein klarer Begriff ist noch keine Entscheidung. Wir trennen Beschreibung und Aufforderung. Sätze, die eine Höhe, eine Quote oder ein „typisches“ Ergebnis nennen, gehören nicht in diese Notizen. Wenn eine Zahl vorkommt, gilt sie nur in dem Fenster, das der Text selbst aufmacht.

Informationen

Quellen sind Lehrbegriffe, der Aufbau einer Ausgabe und der Wortlaut, den ein Text selbst benutzt. Wir erfinden keine Nutzer, keine Erhebungen und keine Ergebnisse. Was nicht dasteht, heißt „nicht genannt“. Eine naheliegende Vermutung füllt die Lücke nicht.

Technik

Programme, die Sätze gruppieren, kürzen oder einen Absatz schreiben, sind Gegenstand, nicht Empfehlung. Eine Zusammenfassung kann flüssig sein und trotzdem eine Fußnote verlieren: den Tag, die Quelle, die offene Stelle. Wir beschreiben diese Arbeit. Wir nennen kein Produkt, das man nehmen soll.

Methode

Vier Stellen kehren wieder. Zuerst das Wort, so wie die Quelle es benutzt. Dann das Fenster: Anfang, Ende, Rand. Dann die Quelle neben dem Satz. Zuletzt die Lücke. Dieselbe Ausgabe in einem anderen Schnitt ist ein anderes Blatt.

Transparenz

Die Texte sind frei lesbar. Die Website verkauft keine Produkte und erhält keine Provision für Empfehlungen. Korrespondenz: info@capitalentains.com, +49 30 6291 4480, Kastanienallee 82, 10435 Berlin.

Redaktion

Überschriften bleiben beim Gegenstand, nicht bei einem Ergebnis. Listen auf dieser Website zählen Lesefragen, nicht Schritte zu einem Ziel. Der Schluss eines Textes fasst die Unterscheidung zusammen und bricht ab, bevor ein Rat beginnt. Ein Datum am Text sagt, wann er geschrieben wurde, nicht dass er jede spätere Änderung abbildet.

Risiko

Ausgaben können irren, Quellen können fehlen, Absprachen können ungesagt bleiben. Eine Schätzung kann ihren genannten Zweck verfehlen. Die Entscheidung bleibt bei dem, der sie trifft. Das Lesen begründet keinen Vertrag und keine Beratung. Finanzmärkte bergen das Risiko von Verlusten; diese Notizen sagen nicht, was mit Geld geschehen soll.